STEEL can be strong, sharp, dangerous, but also soft, bendy, vibrating with every movement in its surroundings. It can carry tons, but it could break too. It reacts to the smallest changes in temperature, thus “breathing” and pulsating with the rhythm of life!

I keep welding small pieces of metal together, building weird beasts and creatures. I play with structures.
Come close and look at them, they are intricate and beautiful. Step back, look again, the structures have created something strange. The oscillation between near and far creates dynamic in the perception.
Sometimes the structures will lure you into thinking that the beasts they have created are fluffy and soft like feathers or fur – don’t believe them – the steel will cut you deep! Still don’t be rough with my structures either, the pieces are soft and can easily bend, the creature will be hurt…

Video: Moya Javier

Some things I did:

2002 – „Stazi HQ“ photography – part of the permanent Urbis exhibition, Manchester, UK
2002 – „Turning Cow“ sculpture – part of the Cowparade London, exhibited in the Museum of Childhood, London, UK
2010 – participation in the „20 Years KULE“ exhibition and performances, Berlin Germany
2010 -2012 – diverse stage sets and performances in KULE, Berlin, Germany
2013 – „A Zoetrope called Zeutrope“ kinetic sculpture – part of the WestTurm exhibition, Teufelsberg, Berlin, Germany
2014 – participation in the „What If…“ exhibition in Berlin, Germany and Denver, USA
2014 – participation in the HofFest exhibition Haus Schwarzenberg, Berlin, Germany
2014 – Werk.Statt.Schau exhibition in Werk.Statt.44, Berlin, Germany
2015 – participation in the „Yes, We’re Open!“ exhibition in Neurotitan, Berlin, Germany
2015 – „Beton. Stahl. Taube“ exhibition in Neurotitan, Berlin, Germany
2016 – Werk.Statt.Shau exhibition in Werk.Statt.44 Berlin, Germany
2017 – participation in the „Rumble in The Jungle“ exhibition in Neurotitan, Berlin, Germany

Projects you should check out:

DJ Vela
Werk.Statt.44
KAI
Peter Schütze
Sandra Dick
Eschschloraque
Neurotitan
Haus Schwarzenberg
Monsterkabinet
SR & Company
Davide Faranda
CAZ.L

STAHLKUNST VON VELA
(Text Vera Fischer)

Stahl und all seine Facetten aus Härte, Stärke und Schärfe zu seinen filigransten Dimensionen zu verschmelzen, ist die Handschrift, die VELA’s Stahlkunst eigen ist. Die Künstlerin macht sich die gleichzeitige Anpassungsfähigkeit und Flexibilität der metallischen Elemente zu eigen; sie entwirft eine individuelle visuelle Sprache, die sich in der Liebe zum Detail und der Lebendigkeit ihrer Werke ausspricht:
Kleinste Metallstücke werden zu komplex verschachtelten Strukturen zusammengeschweißt, die Stahl dynamisch werden lassen, ihn beleben. Während jede Detail-Struktur eine für sich stehende Form darstellt, fügen sich die Strukturen doch zugleich zu einem künstlerischen Gesamtbild zusammen; sie erscheinen als bizarre Kreaturen, als scharfkantige, mysteriöse und zugleich anmutige Geschöpfe, die in andere Welten entführen – phantastisch animalische Welten, in denen etwa stählerne Masken wie VELA’s „Jah“ oder das zu feinsten Spitzen zulaufende Fell „Bare Skin“ von ihren gleichzeitigen fabelhaften wie filigranen Wesen erzählen. So liegt die Dynamik in der Bewegung, in der Oszillation zwischen Nähe und Distanz: mit der Nähe zum Objekt ins Detail abzutauchen, genau dieses als eigenständiges Kunstwerk wahrzunehmen und im Schritt zurück wieder zu seinem Gesamtgefüge zu gelangen, erzeugt dynamische Wahrnehmungserlebnisse. So bringt VELA auch den derb-metallenen Werkstoff in ständige Bewegung, wenn sie die metallenen Strukturen zu komplexen Oberflächen schweißt, deren unterschiedliche Ebenen visuell in Schwingung geraten und stählerne Härte lebendig wird; wenn sie Stahl zu all den Facetten seiner Formbarkeit von geheimnisvollen Kreaturen und stählernen Schmuckstücken bis hin zu wohnlichem Interieur verschmelzt. Stahlkunst wird hier zu einer dynamischen, mosaikartigen Detailarbeit mit dem Feingefühl, die Größe des Kleinen zu sehen, das im Detail aufflammt und zugleich zum großen Ganzen führt: zur Lebendigkeit des Stahls in unterschiedlichen Formen, bewegten Wahrnehmungssituationen und einer bewegenden Kunst, in der die Schweißflamme VELA’s visuelle Sprache von stählerner Dynamik und Lebhaftigkeit entfacht.
VELA’s künstlerische Wurzeln liegen im Bühnenbild und Kostümdesign, in Kollagen und im Grafikdesign sowie in der Bildhauerei. Inspiriert von diesen Wurzeln, profitiert schließlich auch ihre Stahlkunst von einer Werk- und Formenvielfalt, die sich von Skulpturen und Schmuck über Möbeldesign bis hin zu Installationen erstreckt. VELA’s Stahlkunst ist dabei zugleich eine Schnittstelle für steten künstlerischen Austausch: Ihre Skulpturen und Kreaturen stehen immer wieder für Performancekünstler/-innen bereit, die die Objekte frei in ihre Darbietungen einbeziehen können, während VELA’s Installationen bereits als Bühne für Performances verschiedener Art dienten. Die visuelle Sprache stählerner Dynamik wird zugleich zum kreativen Austausch und zu gegenseitiger Inspiration.

Disclamer: All artwork on this website is created by VELA. Photos, videos and texts are credited to the autors, whenever applicable.